Neuigkeiten



Ab in die Heide...

veröffentlicht um 08.09.2019, 05:42 von Juliane Kahr

...haben wir uns gesagt und haben es tatsächlich auch mal selbst mit Pferd in die Heide geschafft - für mich nach 8 Jahren das erste Mal! Bei traumhaften Wetter in guter Gesellschaft und mit motivierten Pferden war der Nachmittag großartig aber auch leider viel zu schnell vorbei. Natürlich sind wir nicht im wörtlichen Sinne durch die Heide geritten, sondern haben nur das Foto neben dem Reitweg geschossen. Schließlich wollen wir, dass die Heideflächen noch viele Jahre erhalten bleiben und sich alle daran erfreuen können.

Lindhorst goes Berlin

veröffentlicht um 16.08.2019, 05:05 von Juliane Kahr

Zugegeben, für die Teilnahme bei der WM der Islandpferde in Berlin hat es nicht ganz gereicht, aber für die letzte Etappe des Stafettenrittes. Recht spontan haben wir unserer Karo das Wochenende freigegeben, damit sie diesen Gänsehautmoment genießen konnte. Nach anfänglichen Schreckensnachrichten, dass Askja angeblich lahm sei, wurde kurz vor der Generalprobe für den großen Ritt durch die Stadt, durch eine Tierärztin in Berlin festgestellt, dass Askja gesund und lahmfrei war. Das Casting mit allerhand lauten Geräuschen und gestellten Situationen meisterte Askja im Vorbeigehen. So war alles bereit für den sensationellen Ritt zum Brandenburger Tor. Vielen Dank an die Organisatoren für dieses tolle Ereignis und vielen Dank an die Helfer bei uns am Hof, die eingesprungen sind! Nächstes Mal fahren wir auch mit!

Große Freude...

veröffentlicht um 17.05.2019, 12:06 von Juliane Kahr

... war heut bei unseren Pferden zu sehen, als sie endlich auf die neue Wiese durften. Die Stuten auf dem Foto sind beide etwas Besonderes. Links unsere Tuppi, vor einem knappen Jahr totkrank mit dem Auftrag, sie einschläfern zu lassen, aus der Klinik entlassen und rechts unsere "Oma" Gola, die wieder einen Winter überstanden hat - und das komplett ohne Schneidezähne. Dieses Jahr möge bitte so gesund und fröhlich weitergehen!

Einiges neu macht der Mai

veröffentlicht um 12.05.2019, 12:01 von Juliane Kahr   [ aktualisiert: 12.05.2019, 12:04 ]

Ein arbeitsreiches, aber auch schönes Wochenende liegt hinter uns. Das Beet am Rondell wurde neu eingefasst und es gibt wieder einen dekorativen Zaun, der darauf wartet, mit allerlei Blümchen und Anhängseln verziert zu werden. Der Zaun an der neuen Weide ist dank der Hilfe unserer Einsteller fast fertig, so dass unsere Pferde bald aufs frische Grün wechseln können.Mit guten Freunden haben wir ein leckeres Essen veranstaltet und starten morgen gut gelaunt in die neue Woche.

Zweiter Platz im Islandpferd

veröffentlicht um 29.03.2019, 12:21 von Juliane Kahr

Vielen Dank an alle, die für unser Bild gevotet haben! Wir freuen uns riesig über den zweiten Platz und einen tollen Gewinn - ein Fager Gebiss.
Habt ein schönes Wochenende mit viel Sonnenschein!

Frühling im Februar

veröffentlicht um 17.02.2019, 11:22 von Juliane Kahr

Nicht nur die wunderschönen Winterlinge sind wieder da, sondern auch die fleißigen Bienen. Wir haben diesen tollen Sonn(en)tag mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in unserem Garten gemeinsam mit Freunden genossen. Mit neuer Energie können wir jetzt in die Woche starten.

Das Wunder von Lindhorst

veröffentlicht um 30.12.2018, 12:45 von Juliane Kahr

Das Wunder von Lindhorst


Was hier anmutet wie ein verspätetes Weihnachtsmärchen ist in Wirklichkeit eine wahre Geschichte. Und sie ist lang, genau wie dieser Beitrag. Aber diese Zeit braucht es einfach.


Wann das Drama seinen Lauf nahm, können wir ziemlich genau eingrenzen.

Es war im Sommer 2018, der 9. Juni. Ein schöner Tag – es fand eine Hochzeit in der Familie statt und unsere Stute Toppa hatte nachts ein gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht.Wir waren glücklich und genossen die heißen Sonnentage; saßen uns die Nachwehen einer Augen-OP beim Hauk und des immensen Wasserschadens im Ferienhaus noch in den Gliedern.

Nach etwa einer Woche ging es unserer Toppa, genannt Tuppi, plötzlich sehr schlecht. Gelbe Schleimhäute ließen auf Probleme mit der Leber schließen.

Um kein Risiko einzugehen und schnellstmögliche Untersuchungsergebnisse zu bekommen, verluden wir Tuppi und ihren kleinen Hengst, den wir inzwischen Lyftingur getauft hatten, und fuhren die beiden in eine Tierklinik.

Nach einigen Tagen schien sich Tuppis Zustand zu verbessern und wir freuten uns, Stute und Fohlen nach Hause zu holen und dem Kleinen beim Toben auf der Wiese zusehen zu können.

Die Freude währte nicht lange.

Rapide verschlimmerte sich Tuppis Zustand und trotz unzähliger Untersuchungen konnte keine Ursache gefunden werden. Aus der glücklichen Mutter wurde ein apathisches Tier, das einem Sägebock ähnlich teilnahmslos in der Betonbox stand.

Sie verweigerte Futter und Wasser, zuckte weder mit dem Schweif noch mit den Ohren, wenn die Fliegen sie piesackten. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und bekam mittlerweile Transfusionen sowie alles, was die Klinik an Medikamenten aufbieten konnte.

Das einzige, was lief, war die Muttermilch für den kleinen Lyftingur, der es vor Langeweile in der Box kaum aushielt.

16 lange Tage verbrachten die Beiden in der Klinik. Nichts half und die Blutwerte unserer Tuppi waren astronomisch hoch.

Gemeinsam mit meiner Schwester Karo suchten wir täglich in diesem trockenen Jahrhundertsommer die Feldwege nach frischen Gras ab, das wir in einer Wäschewanne in die Klinik brachten. In der Hoffnung, dass Tuppi wenigstens ein paar frische Halme knabbern würde.

Jeden Tag fuhren Karo und ich den weiten Weg in die Klinik, um unsere kranke Stute zu besuchen und den kleinen Quälgeist aus seinem Gefängnis zu befreien, damit er draußen ein wenig frische Luft und Sonne zu spüren bekam, endlich ein wenig laufen konnte. Stundenlang saßen wir in der Box und redeten unserer Tuppi gut zu, die offensichtlich einzig vom Mutterinstinkt getragen, auf den Beinen stand.

Nachts war an Schlaf vor lauter Sorge kaum zu denken und angstvoll erwarteten wir jeden Morgen den Anruf aus der Klinik, wie die Visite verlaufen war. Jeden Tag rechneten wir mit dem Schlimmsten.

Schließlich mussten wir den Tatsachen ins Auge blicken und akzeptieren, dass die medizinischen Möglichkeiten der Klinik ausgeschöpft waren. Entgegen des ausdrücklichen Rates des Klinikleiters und mit der dringenden Empfehlung, das Pferd als bald zu euthanasieren, entschloss ich mich, unsere Tuppi und ihren kleinen Lyftingur nach Hause zu holen. Im vollen Bewusstsein, meiner Verantwortung Rechnung zu tragen und auch den letzten Weg gemeinsam mit Tuppi zu gehen, wollte ich nicht, dass sie als letztes die Wände einer Betonbox sah, sondern die grüne Wiese bei uns am Hof.

In Absprache mit zwei Tierärzten vor Ort bei uns und einer engmaschigen Kontrolle durch diese, kamen also Tuppi und Lyftingur wieder nach Hause.

Mit Tränen in den Augen veranstalteten wir ein letztes Fotoshooting.

Bei aller Trauer waren wir aber auch pragmatisch. Es wurden Milchpulver und Tränkeeimer besorgt, eine Ammenstute wurde gesucht.

Ganz unbürokratisch wurde uns die Stute Kleo zur Verfügung gestellt, welche tragischerweise ihr Fohlen verloren hatte.

So waren wir gerüstet für den schlimmsten Fall. Plan B und C standen.

Aber auch unsere Tuppi stand noch. Unglaublicherweise. Trotz so schlechter Blutwerte, mit denen ein Pferd normalerweise nicht lebensfähig gewesen wäre. Trotz mangelnder Ernährung. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihres durstigen Fohlens.

Jeden Tag vergewisserte ich mich bei einer der Tierärztinnen, ob es nicht an der Zeit sei, sie gehen zu lassen. Da Tuppi aber keine Schmerzen litt, hieß es stets, noch einen Tag zu warten. Denn jeder Tag war ein gewonnener Tag für den kleinen Lyftingur.

Parallel wurde die Ammenstute Kleo mehrfach täglich gemolken und der Kleine mit der zusätzlichen Milch getränkt.

Natürlich wurde auch Tuppi rund um die Uhr in regelmäßigen Abständen mit Medikamenten, Aufbaupräparaten und Futter versorgt. Besser gesagt künstlich ernährt. Selbst zum Kauen war sie mittlerweile zu schwach. So wurde alles, was die Futterkammer hergab, in Wasser aufgelöst, zerkleinert, püriert. Täglich kochten wir stundenlang Möhrchen, füllten alles in eine Spritze und flösten ihr Schluck für Schluck ein.

Kurzum, wir gingen am Stock. Ich hatte keinerlei Hoffnung mehr und konnte selbst den Anblick meiner geliebten Stute nicht mehr ertragen, von der nur noch eine magere, teilnahmslose Hülle vorhanden war.

Aber Karo ließ nicht locker, motivierte mich täglich und übernahm den Löwenanteil der Arbeit.

Schließlich kam der furchtbarste Tag. Freitag, der 13. Juli. Zum desaströsen Allgemeinzustand der Stute kam noch ein Zittern, dass den ganzen Körper erfasste.

Mir war klar, dass jetzt die Entscheidung fällig war. Sollte Tuppi am nächsten Morgen überhaupt noch auf den eigenen Beinen stehen, würde ich den Tierarzt zum letzten Mal rufen und sie einschläfern lassen.

Doch bei der nächtlichen Fütterung stellte Karo fest, dass Tuppi etwas mehr zu sich nahm, als gewöhnlich. Am nächsten Morgen schien sie etwas wacher zu sein und auch das Zittern war verschwunden.

Täglich kamen Mutter und Sohn auf die einzige noch grüne Wiese am Hof und knabberten unter den aufmerksamen Augen unserer Feriengäste am Gras. Wir bekamen detailierte Berichte, wie: heute hat sie 5 Minuten gegrast! Heute hat sie ein Ohr bewegt! Heute hat sie einmal mit dem Schweif geschlagen! Heute ist sie ein paar Meter vorwärts gegangen!

Wir hielten tapfer an unserer Versorgung fest, hatten aber Angst davor, zu viel Hoffnung zuzulassen.

Eines Tages hieß es von den Gästen: Heute ist sie einige Schritte getrabt!

Und als Tuppi endlich auch wieder anfing Heu zu fressen, schöpften wir Mut.

Von nun an ging es täglich in Minischritten voran.

Ein Blutbild bestätigte dann auch die sichtbare Veränderung: die Werte hatten sich verbessert, waren schon fast wieder in normalen Parametern.

Glücklich haben wir uns in diesem Moment in den Armen gelegen.

Die Ammenstute konnte wieder nach Hause zu ihrer Herde zurückkehren.

Über die folgenden vier Monate päppelten wir Tuppi, die ihren Appetit wiedergefunden hatte, auf. Kiloweise vertilgte sie nun Heu und Gras. Eine weitere Blutuntersuchung ergab, dass Tuppi wieder gesund war.

Im Dezember war es dann soweit. Der kleine Lyftingur wurde abgesetzt und unsere Tuppi, die tatsächlich fast wieder die Alte war, konnte in die Herde entlassen werden.

Dort steht sie jetzt glücklich mit ihren Stuten und bekommt lediglich einmal am Tag ein Nahrungsergänzungsmittel, das die Leber unterstützt.


Was jetzt kommt, wird fast genau so lange dauern, wie die Geschichte zu erzählen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Tierarztpraxis Gauglitz – Ihr habt alle mitgezittert und gehofft, wart immer für uns da und habt unsere Tiere – wie immer, bestens behandelt. Besonders Betzi möchte ich hier erwähnen.

Vielen Dank an Frau Dr. Wessel, die im entscheidenden Moment da war, sogar den Weg in die Klinik für eine Behandlung nicht gescheut hat und uns mit ihrer ruhigen Art immer wieder geerdet hat. Wahrscheinlich werde ich nie genau verstehen, was sie eigentlich für Tuppi getan hat, aber ich bin überzeugt, dass es maßgeblich geholfen hat.

Vielen Dank an das Team der Klinik und hier besonders die behandelnde Ärztin, die nicht nur unsere Tiere sondern auch uns hervorragend betreut hat.

Lieben Dank an unsere Einsteller, die so viel an Arbeit aufgefangen haben, besonders möchte ich hier Marion und Anke erwähnen – Ihr wart großartig und seid es natürlich immer noch!

Danke an Julia G für ihre sofortige Hilfsbereitschaft, uns am letzten Tag in der Klinik ganz selbstverständlich ihren Anhänger zu leihen.

Ein herzliches Dankeschön nach Auhagen zur Familie Wegener, von der wir Tuppi damals gekauft hatten und die uns so schnell eine Ammenstute vermittelt haben.

Ein herzliches Dankeschön an Samantha Leidesdorff vom Hrafnsholt, die uns völlig selbstlos ihre Stute Kleo anvertraut hat, ohne überhaupt unsere Namen zu wissen! So was gibt’s doch nur in der Isi-Szene.

Vielen Dank an Sabrina für den Tip mit der Moro-Suppe, mit der wir Tuppi in der schlimmsten Zeit gefüttert haben.

Lieben Dank an unsere Freundin Elsa für den grandiosen und so einfachen Einfall, Pellets usw. einfach in Wasser aufzulösen!

Lieben Dank an unsere Fotografin Bianca von www.soul-effigy.de, die so wundervolle Fotos gemacht hat, von denen wir dachten, dass es die letzten wären. Jetzt musst Du noch einmal wiederkommen!

Lieben Dank an all unsere Freunde, die geduldig den Geschichten „vom Pferd“ gelauscht und uns die Daumen gedrückt haben.

Dankeschön an unsere lieben Nachbarn Peter und Nike, die mich mit literweise Kaffee versorgt haben und immer ein offenes Ohr hatten.

Dankeschön an Schmidti – das grüne Gras haben wir übrigens von Deinem Feldweg gemopst ;-)

Wir bedanken uns auch bei unseren Gästen, die das Drama hautnah miterlebt und uns regelmäßig durch gute Beobachtungen auf dem Laufenden gehalten haben.

Immer wieder stießen wir auf liebe Menschen, die uns sofort unterstützt haben. Sei es der Futterhändler in Soltau oder die Frau von der Ammenstutenvermittlung.


Last but not least möchte ich meiner Familie danken. Ohne sie hätte ich diese Zeit nicht überstanden und ohne Eure Unterstützung wäre Tuppi nicht mehr da. Einer hat immer Mut gemacht, wenn er die anderen verlassen hatte.

Karo, ohne Dein hartnäckiges Engagement und Deine aufopfernde Fürsorge hätte ich heute keine Tuppi mehr!



Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe, deshalb noch einmal ein


Dankeschön


an alle.


Ich wünsche mir für 2019, dass wir alle und unsere Tiere gesund bleiben!





Versuch's mal mit Gemütlichkeit...

veröffentlicht um 09.12.2018, 11:42 von Juliane Kahr   [ aktualisiert: 09.12.2018, 11:44 ]

...haben wir uns heute gesagt. Den Tag haben wir vor dem warmen Ofen verbracht und leckere selbstgebackene Kekse gefuttert. Natürlich nachdem alle Pferde versorgt und alle Arbeiten erledigt waren.
Den wunderschönen Türkranz verdanken wir unserer Freundin Jessi, vielen Dank dafür!
Wir wünschen Euch allen noch einen schönen 2. Advent!

Weihnachtsritt 2018

veröffentlicht um 25.11.2018, 11:50 von Juliane Kahr

Noch nicht ganz so weihnachtlich war es heute, aber das hat nicht weiter gestört. Nach unserem obligatorischen Ausritt ging es nahtlos über in die Weihnachtsfeier mit dem mittlerweile traditionellen Schrottwichteln. Hier haben wie jedes mal großartige Gruseligkeiten ihren Besitzer gewechselt. Rustikal versorgt durch das Mitbringbuffet sind alle satt geworden und an der Feuerschale konnte in aller Ruhe geschnackt werden. Schön, dass Ihr da wart und bis zum nächsten Mal! In Planung ist als nächstes der Grünkohlritt am Jahresanfang.

Laterne, Laterne

veröffentlicht um 30.10.2018, 14:54 von Juliane Kahr

Heute waren wir beim sehr schönen Laternenfest in Bollersen. Karo ist beim Umzug mit ihrer Askja vorweg geritten. Bei starkem Wind waren ebenso starke Nerven gefragt. Und dass Askja Nerven wie Drahtseile hat, können jetzt alle bestätigen. Großartige Tiere und wunderbare Menschen haben für ein gelungenes Event gesorgt. 

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